Daniel Sponsel
Künstlerischer Leiter und Geschäftsführer
Daniel Sponsel studierte Fotografie an der Hochschule für bildende Künste Hamburg (HfbK) und Regie für Dokumentarfilm an der Hochschule für Fernsehen und Film München. Er ist Autor, Regisseur und Kameramann zahlreicher, auch preisgekrönter Dokumentarfilme wie z.B. DER LETZTE DOKUMENTARFILM.
Von 2002 bis 2009 war Daniel Sponsel künstlerisch-wissenschaftlicher Mitarbeiter in der Abteilung Dokumentarfilm und Fernsehpublizistik an der HFF München. An der Hochschule war er sowohl in der Lehre als auch in diversen hochschulpoltischen Gremien wie Senat, Hochschulleitung und Berufungsverfahren aktiv. Als Dozent erhält er weiterhin Lehraufträge an verschiedenen Instituten und Hochschulen wie u.a. der ZHDK in Zürich, der Zelig in Botzen, HFF München, Drehbuchwerkstatt München und der Lehrerakademie in Dillingen.
Daniel Sponsel veröffentlicht eigene Publikation und Textbeiträge in verschiedenen Anthologien. Zuletzt erschien von ihm selbst die Publikation DER DOKUMENTARFILM IST TOT, ES LEBE DER DOKUMENTARFILM (Schüren Verlag, 2014) und ein Beitrag in der Reihe kommunikation audiovisuell: EIN BILD IST EIN BILD, Heiner Stadler und seine Filme (Herbert von Halem Verlag, 2017).
Daniel Sponsel ist deutschlandweit und international in der Dokumentarfilmbranche vernetzt. Er ist Mitglied zahlreicher Jurys und ist u.a. Mitglied bei "AG Dokumentarfilm" und "Freundeskreis der HFF München" und war Teil diverser Auswahl- und Fördergremien.
Seit 2009 leitet er das Internationale Dokumentarfilmfestival München. Er erweiterte es um die neuen Reihen DOK.deutsch, DOK.guest, die Retrospektive und DOK.education (Filmbildung für Kinder, Jugendliche und Erwachsene). 2011 rief Daniel Sponsel die Branchenplattform DOK.forum, die Markplatz, Perspektiven und Nachwuchsförderung vereint, ins Leben. Mit den stetig steigenden Zuschauerzahlen präsentierte er 2019 den bisher erfolgreichsten Jahrgang mit über 52.000 Zuschauern und machte das DOK.fest München damit zum größten Dokumentarfilmfestival Deutschlands, das nun mitspielt in der Liga der wichtigsten Festivals für Dokumentarfilm in Europa. DIE ZEIT schrieb dazu schon im Mai 2016: "Das Münchner Dokumentarfilmfestival steht sozusagen auf explodierende Weise für das Publikumsinteresse an dieser Kunstform."
Im Jahr 2020 zur Pandemie hob er das DOK.fest München @home aus der Taufe und ermöglichte dem Publikum, das Programm deutschlandweit auf den heimischen Bildschirmen zu sehen. Auch die Filmgespräche, die Eröffnung und Preisverleihung waren live gestreamt. Alle Filmschaffenden konnten teilnehmen, alle beteiligten Filmschaffenden erhielten Honorare und Screeningfees und Preise konnten trotz Lock-Down vergeben werden. In denen Jahren danach wurde das Festival dual fortgeführt, das Online-Programm ist ein dauerhafter und erfolgreicher Bestandteil geworden. Die Mediathek DOK.fest Selection @home entstand unter seiner Leitung im Jahr 2022.